Ein Lerntag in Düsseldorf kann am Campus beginnen und im Café der Zentralbibliothek weitergehen, bevor abends Theater oder eine Verabredung in der Altstadt anstehen. Dabei gibt es keinen einzigen Hochschulcampus, um den sich alles sammelt: Die Heinrich-Heine-Universität liegt mit dem Universitätsklinikum auf einem gemeinsamen Gelände im Süden, die Hochschule Düsseldorf in Derendorf weiter nördlich. Beide stellen Pläne ihrer Standorte bereit. Für das studentische Stadtleben verbinden sich diese Hochschulorte mit Treffpunkten außerhalb des eigenen Studiengangs.
Ein solcher Treffpunkt ist die Zentralbibliothek im KAP1 am Konrad-Adenauer-Platz. Sie bietet Arbeitsplätze, Veranstaltungen und ein Café sowie unterschiedliche Bereiche für konzentriertes oder gemeinsames Arbeiten. Eine Lerngruppe aus verschiedenen Hochschulen kann hier ebenso zusammenkommen wie eine Verabredung nach dem Seminar. Durch die Verbindung von Lernort und Kulturprogramm lässt sich auch einmal länger bleiben, obwohl die eigentliche Arbeit bereits erledigt ist.
Über den eigenen Studiengang hinaus
Beim Hochschulsport bestehen solche Verbindungen ganz ausdrücklich. Das Programm richtet sich unter anderem an Studierende von HHU und HSD und findet sowohl auf dem HHU-Campus als auch an weiteren Sportorten im Stadtgebiet statt. Ein gemeinsamer Kurs gibt der Woche einen Treffpunkt, der nicht vom eigenen Seminarplan vorgegeben wird. Sportart, Trainingsort und die Teilnahmeangaben des jeweiligen Angebots helfen bei der Auswahl; aus einer ersten Verabredung kann so eine regelmäßige gemeinsame Aktivität werden.
Wer daneben Unterstützung bei den praktischen Seiten des Studiums braucht, findet beim Studierendenwerk Düsseldorf Angebote zu Verpflegung, studentischem Wohnen, Studienfinanzierung und Beratung. Seine Sozialberatung hilft auch HHU- und HSD-Studierenden bei persönlichen, sozialen und wirtschaftlichen Fragen. Für internationale Studierende besteht ein eigenes Beratungsangebot. Damit gibt es eine gemeinsame Anlaufstelle über die einzelne Hochschule hinaus, ohne dass diese Fragen den ganzen Studienalltag bestimmen müssen.
Außerhalb des Campus setzt sich das gemeinsame Tun in der Kultur fort. Das Düsseldorfer Schauspielhaus bietet neben Vorstellungen Beteiligungsformate im Stadt:Kollektiv und Jungen Schauspiel. Ein Theaterbesuch kann dadurch auch der Anfang eines eigenen Interesses am Spielen und Entwickeln von Szenen sein. Neben dem Studium entsteht ein anderer Anlass, Menschen wiederzusehen und sich mit Themen zu beschäftigen, die nicht aus dem nächsten Prüfungsstoff stammen.
Für eine Verabredung am Abend bietet die Altstadt Brauhäuser, Kneipen und Musikclubs in derselben Gegend. Wer einem Konzert oder einer Party folgt, kann dagegen auch im zakk an der Fichtenstraße in Flingern-Süd landen. Dort stehen Musik, Wort und Bühne, Partys sowie politische und gesellschaftliche Veranstaltungen im Programm; Kneipe und Biergarten gehören ebenfalls dazu. Zwischen Tresengespräch, Bühnenveranstaltung und Tanzabend lassen sich so verschiedene Abende planen, ohne das studentische Ausgehen auf ein einziges Viertel festzulegen.
Nach und nach erhält die Stadt damit eigene Bezugspunkte: der Campus für die Lehrveranstaltung, das KAP1 für gemeinsames Lernen, ein Trainingsort und eine Kulturadresse für den Abend. Die Wege dazwischen gehören ebenso zum Studium in Düsseldorf wie die Orte, an denen ein Kurs stattfindet.
Quellen und Datenstand
Stand und Abruf: 2026-10-17.